SOZIALRECHT

Das Sozialrecht ist der das Miteinander in unserer Gesellschaft am umfassendsten regelnde Rechtsbereich. In insgesamt zwölf Sozialgesetzbüchern (SGB I bis SGB XII) und zahlreichen weiteren Gesetzen (Opferentschädigungsgesetz, Wohngeldgesetz, Bundesversorgungsgesetz etc.) sind die rechtlichen Rahmenbedingungen und Details unseres sozialen Rechtsstaats konkret geregelt und festgehalten.

Trotz dieser umfangreichen Regelungen müssen viele Menschen ihr Recht gerade in diesem Bereich immer wieder neu erkämpfen. Als erfahrene Fachanwältin stehe ich Ihnen hier zur Seite – mit umfangreichem Fachwissen, Empathie und Einfühlungsvermögen. Ich verhandle für Sie, ich vertrete Sie, ich kämpfe für Sie. Weil es Ihr Recht ist.

Stütze und Grundlage der individuellen Sicherheit

Zuallererst regelt unser Sozialrecht in Deutschland die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger gegenüber dem Staat. Diese werden vor allem dann relevant, wenn Einzelne aus eigener Kraft ihren Lebensunterhalt nicht mehr vollumfänglich allein bestreiten können. Denn mit unserem sozialen Rechtsstaat untrennbar verbunden ist der Anspruch eines jeden Einzelnen auf ein menschenwürdiges Dasein innerhalb unserer Gesellschaft. Hier soll das Sozialrecht Stütze und Grundlage einer individuellen Sicherung sein. Denn es gelingt in der Regel nicht, sich ohne Unterstützung gegen Krankheitsrisiken, das plötzliche Eintreten des Pflegefalls oder den Verlust des Arbeitsplatzes abzusichern. In diesen Bereichen besteht in Deutschland ein Versicherungsprinzip. Der Staat gewährt dann eine Leistung, wenn die Betroffenen im Vorfeld in eine staatliche Versicherung eingezahlt haben.

Zudem ergibt sich aus dem Prinzip unseres sozialen Rechtsstaats auch ein Fürsorgeprinzip. In diesen Fällen tritt der Staat auch ohne die individuelle Vorab-Versicherung für die Existenzsicherung der Bürger ein. Bekannte Beispiele hierbei sind Arbeitslosengeld II (ALG 2), Sozialhilfe oder auch die Opferentschädigung.

Auch wenn der Staat zum Gegner wird, sind Sie nicht wehrlos 

Leider aber kommt es viel zu häufig vor, dass auch der Staat selbst seinen sich aus der komplexen Sozialgesetzgebung ableitenden Pflichten nicht  oder nicht in vollem Umfang nachkommt. Menschen, die von der Agentur für Arbeit oder der Deutschen Rentenversicherung im Stich gelassen oder dort schlichtweg falsch „beraten“ wurden, kennen diese Situation. Auch diejenigen, die nicht einmal Harz 4 erhalten, denen das Arbeitslosengeld, die Sozialhilfe oder das Krankengeld zu Unrecht gekürzt oder vorenthalten wird. Oder auch Menschen mit einer Schwerbehinderung, denen eine Wiedereingliederung oder andere Hilfen verwehrt bleiben sollen. 

Auch erkennbar falsche Beratungen zu Ungunsten der Bürger mit dem Ziel, Leistungen einzusparen, sind längst keine Seltenheit mehr. Situationen, die leider immer wieder und immer häufiger vorkommen. Und sie treffen dann in der Regel diejenigen, die ohnehin in schwierigen, oft aussichtslos erscheinenden Situationen hilflos dem scheinbar übermächtigen System ausgesetzt sind.

Als Rechtsanwältin trete ich für Sie ein – notfalls auch vor Gericht

Es ist verständlich, dass man verzweifelt, wenn der existenziell erforderliche Boden einem scheinbar direkt weggezogen wird. Genau dann da zu sein und meinen Mandanten durch eine fachliche Beratung die Situation näher zu erläutern, ist mein erster Ansatz in jedem Sozialrechtsfall. Es gilt, die Sorgen etwas beiseite zu stellen, Mut und Kraft zu sammeln und die Situation neu einzuordnen. Gemeinsam analysieren wir die Lage, besprechen das weitere Vorgehen. Meine Mandanten können dann die nächsten Schritte vertrauensvoll in meine Hände legen. Ich versuche, mit den scheinbar übermächtigen Institutionen wie Agentur für Arbeit, Krankenkasse oder Deutsche Rentenversicherung schnell eine Einigung zu finden. Die Betroffenen können etwas zur Ruhe kommen. Denn Gespräche, Verhandlungen, Schriftsätze und Telefonate liegen nun in guten Händen. Gelingt eine schnelle Einigung nicht, kämpfe ich natürlich auch vor Gericht engagiert für die Rechte meiner Mandantschaft. Denn niemand hat das Recht, Ihnen das zu nehmen oder zu verweigern, was Ihnen zusteht.

Keine Sorge vor den Kosten

Gerade auch in Sozialrechtsfällen, in denen es nicht selten um die Existenz und das Minimum an verfügbarem Geld geht, haben viele die Sorge vor beim Rechtsanwalt entstehenden Kosten. Hier ist der Staat tatsächlich eine Hilfe – auch in Verfahren gegen staatliche Institutionen. Denn es gibt die Möglichkeit der Übernahme von Beratungskosten und Prozesskostenhilfe.

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